Blog Landungsbrücken Hamburg

   Erstellt am 13.10.2016

   Hansestadt Hamburg

   Dominic Lindner

Hamburgs Skyline – Die Landungsbrücken – Das Tor zu Welt

Die Landungsbrücken, mehr Hamburg geht kaum!

Früh morgens, wenn die Sonne hinter den Docks aufsteigt, treffen hier die Schauerleute (Hafenarbeiter) auf die Anzug / Kostüm träger… Mit den Fähren des HVV von Finkenwerder über die Elbe, mit dem Rad aus St.Pauli und der Bahn aus ganz Hamburg, hier ist jede Kaste der Hansestadt vertreten.

Sobald die Frühstückszeit beendet ist tummeln sich an diesem Knotenpunkt die Touristen. Das Tor zur Welt, welches seinen Namen den Auswanderern in Richtung ‘Neue Welt’ (Amerika) verdankt, ist heute ganz dem Arbeitsweg und der Touristen Unterhaltung verschrieben.Das wahre Handelsgeschäft wird in den Kontoren der Kaufleute und in den Containerdocks geführt, die Auswanderer nehmen heutzutage das Flugzeug und die Passagierschiffe haben ihre eigenen Anlegestellen (Hafen City, Steinwerder und Altona).

Besteigt man hier heute ein Schiff, so endet man höchstens in Finkenwerder oder, mit etwas Glück, in Helgoland. Mit Pech wiederum landet man am Ende wieder an den Landungsbrücken und das ganze war nur eine Rundfahrt (Was wohl bemerkt auch für Hamburger ganz interessant sein kann!)

Die Landungsbrücken – Geschichte

Das heutige 205 Meter lange, aus hellem Tuffstein gebaute, Abfertigungsgebäude der Landungsbrücken bietet zahlreiche Durchgänge zu den Schiffsanlegern. Der langgezogene Bau (1909 fertig gestellt) ist mit dem – für Hamburg – typischen Kupfer gedeckt. Schaut man sich das Gebäude aus einer höheren Position an (wie von der Aussichtsplattform auf dem Stintfang), so sieht man an der grünen Patina deutlich, wo das Gebäude im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Der letzte zerstörte Teil, zwischen Brücke 2 und Brücke 3, wurde 1976 wieder auf gebaut, was man bis heute an dem noch braunen Kupferplatten auf dem Dach erkennen kann.

Der alte Elbtunnel an den Landungsbrücken

Macht man sich die Mühe und läuft die 324 Meter durch den alten St.Pauli Elbtunnel, so kann man die Landungsbrücken, den Michel und teile der Hafen City (samt Elbphilharmonie) aus der Hafenperspektive betrachten. Der Eingang des Tunnels – von vielen Übersehen – ist das Runde Tuffstein Gebäude mit dem braunen Kupfer Kuppeldach rechts neben den Landungsbrücken.

Hoch hinaus kommt man mit dem Stintfang – dem Hamburger Weinberg über der S- und U-Bahn Haltestelle Landungsbrücken.

Genießen Sie die entspannte Atmosphäre an den Hamburger Landungsbrücken

Schlendern am Wasser, ein Cocktail in einer der Strandbars, ein Fischbrötchen auf die Hand oder schick Essen in einem der höherpreisigen Restaurants, ein Musical oder Museums Besuch, Hamburger Schnack belauschen, Schiffslaternen und gelbe Wachsjacken shoppen und anschließend auf der nahe gelegenen Reeperbahn amüsieren gehen…. Für jeden etwas dabei!

Hafenrundfahrten zur Speicherstadt & in die Container-Terminals

Die Anleger für die Hafenrundfahrten und die Fähren des ‘Hamburger Verkehrs Verbund’ befinden sich hinter dem Hauptgebäude auf schwimmenden Pontons. Die fast 690 Meter lange Anlegestelle – ein breiter Steg – schwimmt auf der Elbe. Durch die Gezeiten kommt es auf der Elbe zu beträchtlichen Höhenunterschieden, damit die Schiffe trotz allem bequem zugänglich sind, ist der schwimmende Steg durch 9 bewegliche Brücken mit dem Festland Verbunden.

Rundfahrten gibt es auf der Elbe einige! Durch die Speicherstadt, durch die Docks und Containerterminals unter niedrigen Brücken hindurch und durch die Höhenunterschiede einer Schleuse. Wenn Sie den Stolz der Stadt, den größten Arbeitgeber Hamburgs wirklich einmal hören, riechen und schmecken wollen…. dann geht das nur vom Wasser aus!

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